Wohnumfeld­verbessernde Maßnahmen

4000 Euro, um die Wohnung altersgerecht zu verändern

Die sogenannten wohnumfeldverbessernden Maßnahmen gehören zu den Hilfen, die der Gesetzgeber vorsieht, um Pflege und eine selbstständigere Lebensführung in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. 

Die Leistung wird von den Pflegekassen als Zuschuss bis zu einer Höhe von 4.000 Euro gezahlt.  In Pflegewohngruppen kann ein Betrag bis zu 16.000 Euro erstattet werden, der dann anteilig auf die pflegebedürftigen Personen verteilt wird. Dieser darf in der Regel für bauliche Maßnahmen eingesetzt werden, die das individuelle Wohnumfeld des oder der Pflegebedürftigen verbessern. Das sind in der Regel Eingriffe, die Barrieren reduzieren, aber auch der Ein- und Umbau von Mobiliar, um die Pflege zu erleichtern und beispielsweise die Bewegung von mobil eingeschränkten Personen in der Wohnung zu erleichtern. 

Wichtig: Die Zuschüsse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen können schon von Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 1 genutzt werden, also auch von Menschen mit nur leichten Beeinträchtigungen.
Zum barrierefreien Umbau des Eigenheims informieren wir Sie ausführlich in diesem Bereich:
Förderung – Atlersgerechter Umbau. 

wohnumfeldverbessernde maßnahmen

 Der Zuschuss kann auch ein zweites Mal gewährt werden, wenn die Pflegesituation sich so verändert hat, dass erneute Maßnahmen nötig werden.   

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Wir haben uns entschieden, Ihnen in Kooperation mit der Gutersohn-Apotheke eine sogenannte „Pflegebox“ ganz einfach zugänglich zu machen – in Apotheken-Qualität. Darin enthalten sind zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel im Wert von 40 Euro (während der Pandemie sogar 60 Euro), die Menschen ab Pflegegrad 1 monatlich zustehen. Alles, was Sie tun müssen, ist, den Antrag auszufüllen und an uns zu senden. Wir kümmern uns um die Abwicklung. Die Pflegekassen genehmigen die Box mit den Verbrauchshilfsmitteln für mindestens ein Jahr. Der Inhalt kann ganz einfach monatlich angepasst werden.

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