Prophylaktische Maßnahmen bei der Pflege

Vorbeugen ist besser als Heilen

Pflegebedürftige Menschen können sich nicht mehr in vollem Umfang selbst versorgen. Deshalb sind sie auf Pflege durch andere Personen angewiesen. Ein wichtiger Baustein guter Pflege ist dabei die Vermeidung zusätzlicher Erkrankungen – die sogenannte prophylaktische Vorbeugung. 
 
Nebenerkrankungen, die aus ungenügender Pflege resultieren, verursachen neue Probleme. Das können zum Beispiel Schmerzen, unangenehme Gerüche und behandlungsbedürftige Nebendiagnosen sein. Werden vorbeugende, prophylaktische Maßnahmen nicht konsequent durchgeführt, können unter Umständen sogar lebensgefährdende Situationen entstehen. 

Hilfe zur Bewegung und Mobilität bei Pflegebedürftigen

Vorbeugende Maßnahmen in die Grundpflege miteinbauen

Viele der sogenannten prophylaktischen Maßnahmen (vorbeugende Maßnahmen) lassen sich sehr einfach mit anderen pflegerischen Handlungen gemeinsam durchführen. Teilweise ergeben sich Prophylaxen fast von selbst, wenn man die Bedürfnisse des zu pflegenden Menschen ernst nimmt und beachtet. Die Durchführung prophylaktischer Maßnahmen richtet sich immer nach dem individuellen Bedarf der zu pflegenden Person – also nach dem individuellen Risiko Betroffener.
Bitte beachten Sie, dass es viele Risiken gibt, von denen Menschen in besonderen Lebenslagen betroffen sein können! Es ist demnach sinnvoll, schon im Vorfeld zu überlegen, welche prophylaktischen Maßnahmen angewendet werden sollten.

Hier unten finden Sie Anleitungen für vorbeugende Maßnahmen, um verschiedenen Krankheiten und weiteren Einschränkungen entgegenzuwirken. Wohlfahrtsverbände und Krankenkassen stellen – meist kostenlose – Online-Kurse für die Angehörigenpflege zur Verfügung. Auch die Johanniter bieten auf https://johanniter-pflegecoach.de/ gratis verschiedene Pflegekurse online an. Und in unserem Thema des Monats „ Pflegende Angehörige“ stellt ein Berliner Unternehmen seine Pflege-Kurse im Netz vor: hier.

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Wir haben uns entschieden, Ihnen in Kooperation mit der Gutersohn-Apotheke eine sogenannte „Pflegebox“ ganz einfach zugänglich zu machen – in Apotheken-Qualität. Darin enthalten sind zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel im Wert von 40 Euro (während der Pandemie sogar 60 Euro), die Menschen ab Pflegegrad 1 monatlich zustehen. Alles, was Sie tun müssen, ist, den Antrag auszufüllen und an uns zu senden. Wir kümmern uns um die Abwicklung. Die Pflegekassen genehmigen die Box mit den Verbrauchshilfsmitteln für mindestens ein Jahr. Der Inhalt kann ganz einfach monatlich angepasst werden.

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