Wohnen

Wir informieren Sie rund ums Thema Wohnen

Wohnen im eigenen Zuhause

Viele Menschen machen sich schon früh Gedanken darüber, wie und wo sie im Seniorenalter leben wollen. Insbesondere beim Kauf von Wohneigentum oder beim Eintritt ins Rentenalter stellt sich die Frage: Ist die Wohnung geeignet für ein altersgerechtes Wohnen – auch noch über viele Jahre hinaus? Das Schlagwort in diesem Zusammenhang heißt: barrierefrei.

Bisher können sich erst zwei Prozent aller Wohnungen in Deutschland mit dem Begriff „altersgerecht“ schmücken. Sie sind dann barrierefrei oder zumindest barrierearm.

Natürlich kann jeder schon bei der Anmietung oder beim Kauf von Haus oder Wohnung auf altersgerechte Eigenschaften achten. Im besten Fall können die Bewohner selbst als Pflegebedürftige dort wohnen bleiben. Heimaufenthalte können so verhindert oder verschoben werden.

Rechtzeitige Investitionen in einen Umbau können also sinnvoll sein und werden auch oft gefördert. Finanzielle Hilfen für bauliche Maßnahmen gibt es für schon pflegebedürftige Menschen natürlich auch. (siehe wohnumfeldverbessernde Maßnahmen)

Hier finden Sie zahlreiche Tipps zu altersgerechten Veränderungen im Wohnbereich. Die Möglichkeiten reichen von intelligenter Technik durch moderne Notrufsysteme bis zu einfachen Baumaßnahmen wie die Entfernung von Türschwellen.

Darüber hinaus informieren wir Sie über altersgerechte Wohnformen. Dabei sind viele, von denen Sie sicher noch nichts gehört haben. Lassen Sie sich inspirieren und finden Sie die passende Lösung und die entsprechenden Anbieter.

Wohnformen und Betreuungskonzepte

Das Konzept der „traditionellen“ Alten- und Pflegeheime bekommt zunehmend Konkurrenz durch die unterschiedlichsten Wohnformen für Senioren und pflegebedürftige Menschen.

Nicht zuletzt der Wandel in der Altersstruktur verlangt nach alternativen Möglichkeiten. Aber wichtig ist vor allem auch: Die Betroffenen wollen so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben nach ihren individuellen Bedürfnissen führen. Und das am besten in Ihrer angestammten Wohnung oder im bisher bewohnten Eigenheim. vier Wänden. Vorbei die Zeiten, in denen das Altenheim, auch mangels Alternativen, der obligatorische letzte Wohnort für den älteren Teil unserer Gesellschaft war.

Die Gesellschaft und die Politik haben Senioren und pflegebedürftige Menschen zunehmend im Fokus und diese treten mit ihren Forderungen und Bedürfnissen auch immer aktiver auf.

Heute sind die Möglichkeiten für mehr Selbstbestimmung in der Pflegebedürftigkeit viel zahlreicher als noch vor wenigen Jahren. Der größte Wunsch der Menschen, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu wohnen, findet immer mehr Unterstützung durch neue Technik und Dienstleistungen. Und langsam erfahren auch die pflegenden Angehörigen mehr Anerkennung und Unterstützung. So kann der mögliche Aufenthalt in den Heimen weiter hinausgeschoben und zunehmend sogar vermieden werden.

Anregung: Je älter wir werden, umso mehr Zeit verbringen wir statistisch zuhause. Gerade im Alter trägt deshalb das Wohnen entscheidend zu Lebensqualität, Würde und Zufriedenheit bei. Wir sollten uns deshalb nicht zu spät Gedanken machen, wie wir später leben wollen. Es ist eine wichtige Entscheidung, die wir selbstständig treffen und nicht unseren Angehörigen überlassen sollten. Neben dem Wunsch zuhause wohnen zu bleiben, gibt es viele andere wichtige Faktoren, die wir einbeziehen sollten: Die Lust auf Gemeinschaft, der Austausch mit Gleichgesinnten, Gleichbetroffenen und Jüngeren, Mobilität, Sicherheit, gesellschaftliche Teilhabe oder Komfort – um nur einige Punkte zu nennen.

Trotzdem führen Hilfs- und Pflegebedürftigkeit – auch plötzlich durch Unfall oder Krankheit – dazu, dass schnell ein Pflegeplan hermuss und vielleicht auch eine Pflegeeinrichtung.

Hier finden Sie auf jeden Bedarf und Wunsch zugeschnittene Wohnformen in der Pflege und zahlreiche Anbieter dazu. Suchen Sie gezielt oder stöbern Sie einfach. Es lohnt sich, neue Wohnmodelle, -ideen und -projekte anzuschauen, um am Ende die beste Auswahl treffen zu können.