Mit Pflege Bahr ist ähnlich dem Prinzip der Riester-Rente eine staatliche Förderung der privaten Pflege-Vorsorge möglich. Der Staat bezuschusst allerdings nur Pflegetagegeld-Versicherungen, die jeden aufnehmen, also keine Gesundheitsprüfung durchführen. Außerdem müssen sie den Versicherten im Falle der Pflegebedürftigkeit mindestens 600 Euro im Pflegegrad 5 auszahlen. Meist gewähren die Versicherungen auch lediglich diesen Mindestbetrag im geförderten Tarif.

Pflege Bahr meist nur als Kombi-Modell empfehlenswert

Der Zuschuss beträgt monatlich 5 Euro, die Leistungen sind jedoch in vielen Fällen weit schlechter als in den herkömmlichen Zusatzversicherungen. Das liegt daran, dass die Versicherer ihr Risiko natürlich in der fehlenden Gesundheitsprüfung sehen. Bemängelt wird an Pflege Bahr oft, dass im Pflegefall die Leistungen bei weitem nicht ausreichen, um die sogenannte Pflegelücke zu decken. Auch aus diesem Grund bieten die Versicherer dann oft eine Kombination mit ihren herkömmlichen Tarifen an.
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