Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen im Bereich Pflege

1.    Für Pflegebedürftige und Angehörige
2.    Pflegeberatung und Pflegestützpunkte
3.    Demenz
4.    Wachkoma
5.    Hotlines der Bundesministerien

Jenseits unseres großen digitalen Informationsangebots möchten wir Ihnen hier einige neutrale Beratungsstellen auflisten, bei denen Sie ganz persönliche Hilfe bekommen. Zudem finden Sie hier Links zu Selbsthifegruppen, wo Sie mit anderen Betroffenen Kontakte knüpfen können. Manchmal helfen persönliche Gespräche mehr als die digitale Information.
Wenn Sie unabhängige Anlaufstellen auf dieser Seite vermissen, freuen wir uns selbstverständlich über Ihre Hinweise.

Für Pflegebedürftige und Angehörige

Pflegebedürftige und Angehörige, die ihre Ehegatten oder Ehefrauen, ihre Mütter oder Väter oder auch die Großeltern pflegen, sind fast immer auf Unterstützung angewiesen. Pflege ist sehr komplex und das nötige Wissen ist nicht immer einfach zu finden. Dazu gehören zum Beispiel auch Gesetze und Richtlinien und komplizierte Verfahren, um an Pflegeleistungen zu kommen.

Auf unserem Portal finden Sie zu allen Pflegethemen die relevanten Informationen. Schauen Sie doch hinein oder nutzen Sie die intelligente digitale Beratung. Und wenn Sie weitere Hilfestellung benötigen – zu noch spezifischeren Themen oder im persönlichen Gespräch – dann sind diese Beratungsstellen sicher hilfreich:

Pflegeberatungsstellen
  • Psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige bei pflegen-und-leben.de: Hier klicken.
  • Hier geht es zur Online-, E-Mail-, Chat- und Telefon-Beratung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zu Pflegethemen: Hier klicken.
  • Selbsthilfelandschaft in Deutschland: NAKOS ist die sogenannte „Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen“. Auf dem Online-Portal finden Sie eine Vielzahl von Selbsthilfegruppen zu allen erdenklichen Themen und können diese nach Orten suchen: nakos.de.
  • wir pflegen e. V. ist die Interessenvertretung und Selbsthilfeorganisation pflegender Angehöriger in Deutschland. Mit Unterorganisationen in den Bundesländern: wir-pflegen.net.
  • Der BIVA-Pflegeschutzbund ist die Interessenvertretung für Pflegebedürftige in Pflegeheimen und anderen betreuten Einrichtungen: biva.de.
  • Die Unabhängige Patientenschutzorganisation kümmert sich um schwerstpflegebedürftige, schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen: stiftung-patientenschutz.de.
  • Berlin:  Einen Wegweiser für die Selbsthilfe rund um Pflege in Berlin bietet das SEKIS – Zentrum für Selbsthilfe und das Engagement rund um die Pflege. Finden Sie hier das lokale Selbsthilfe-Netzwerk natürlich auch mit Kontakten und Links zu den Pflegeunterstützungsangeboten: sekis-berlin.de.
  • Sachsen-Anhalt: Hier sind die Selbsthilfekontaktstellen des Bundeslandes gebündelt zu finden, auch zu Pflege: selbsthilfekontaktstellen-lsa.de.
  • Hamburg: Die Angehörigenschule Hamburg bietet in erster Linie Schulungen und Kurse für Angehörige und Ehrenamtliche, die Pflegebedürftige betreuen: angehoerigenschule.de.

Pflegeberatung und Pflegestützpunkte

Pflegeberatung

Alle Pflegebedürftigen haben das Recht auf die individuelle Beratung durch einen geschulten Pflegeberater oder eine Pflegeberaterin. Diese muss kostenfrei, wohnortnah und neutral erfolgen. Auf Wunsch der pflegebedürftigen Person können Angehörige oder andere benannte Personen an der Beratung teilnehmen oder selbst die Beratung wahrnehmen. Und sie kann auch zu Hause durchgeführt werden. Leistungsbeziehern muss von der Kranken- oder Pflegekasse auf Anfrage „unverzüglich“ ein Pflegeberater oder eine Pflegeberaterin genannt werden, mit der oder dem Sie dann einen Termin vereinbaren.

Eine Umkreis-Suche nach Anlaufstellen für Pflegeberatung bietet das Zentrum für Beratung in der Pflege: zqp.de/beratung-pflege/#/home.

Oft sitzen die Berater in den Pflegestützpunkten, die je nach Bundesland unterschiedlich organisiert werden, aber auch in Ihrer Nähe zu finden sein sollten. Finden Sie hier eine Liste nach Ländern, um einen geeigneten Pflegestützpunkt zu finden. Dorthin können Sie sich auch jederzeit mit allen Fragen rund um Pflege wenden:

Pflegestützpunkte

Demenz

  • Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) ist ein Zusammenschluss von Selbsthilfeorganisationen und engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz: deutsche-alzheimer.de.
  • Die Alzheimer-Angehörigen-Initiative bietet Unterstützung für Angehörige und Pflegende von Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Hier findet man auch demenzgerechte Angebote in Berlin. alzheimer-organisation.de.
  • Die Alzheimer Selbsthilfe e.V. ist eine privat initiierte Organisation für Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, sowie ihre pflegenden Angehörigen und Bezugspersonen. Sie bietet Gesprächskreise, Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige, telefonische Informationen sowie Beratungsgespräche nach telefonischer Terminvereinbarung an: alzheimer-selbsthilfe.de.
  • wir pflegen e. V. ist die Interessenvertretung und Selbsthilfeorganisation pflegender Angehöriger in Deutschland. Mit Unterorganisationen in den Bundesländern: wir-pflegen.net.
  • Der Wegweiser Demenz des Bundesfamilienministeriums bietet unter anderem drei Ratgeber-Foren mit Fragen und Antworten zu den wichtigsten Fragen: wegweiser-demenz.de.
  • In Hamburg gibt es die Angehörigenhilfe Demenz, di online hier zu finden ist: angehoerigenhilfe.de.

Wachkoma

  • Die Deutsche Wachkoma-Gesellschaft ist ein Selbsthilfeverband für die Betroffenen-Interessen von Schädel-Hirnpatienten mit einer Telefon-Hotline: schaedel-hirnpatienten.de.

Hotlines der Bundesministerien

  • Das Bürgertelefon für Fragen zur Pflegeversicherung des Bundesgesundheitsministeriums erreichen Sie unter: 030 / 340 60 66 – 03. Es ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr besetzt.
  • Das Bundesfamilienministerium hat ein Pflegetelefon eingerichtet, das schnelle Hilfe für pflegende Angehörige verspricht:
    Es ist von Montag bis Donnerstag zwischen 9.00 und 18.00 Uhr unter der Rufnummer 030 20179131 zu erreichen.

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