„Lebensräume für Jung und Alt“ – Stiftung Liebenau

Seit mittlerweile 25 Jahren macht die Stiftung Liebenau mit ihrem Konzept „Lebensräume für Jung und Alt“ Quartiersarbeit in Baden-Württemberg und Bayern. Sie betreibt mittlerweile 29 generationsübergreifende Wohnanlagen, eingebettet in lebendige Quartiere. In diesen Quartieren leben Seniorinnen und Senioren, Familien, Menschen mit Behinderungen, Alleinstehende, Alleinerziehende oder Paare zusammen, die bereit sind für ein Miteinander“, so die Projektbetreiber. 

Förderung von Selbst- und Nachbarschafts­hilfe

Größter Wert liegt neben barrierefreiem Wohnen mit integrierten Servicezentren auf der Vernetzung im Quartier. Schließlich bilden – wie auch bei anderen Wohnprojekten dieser Art – ehrenamtliches Engagement, nachbarschaftliche Hilfen und gemeinsame Freizeitaktivitäten ein Kernaspekt des Wohnmodells. Fachkräfte für Gemeinwesenarbeit sind Bindeglied zwischen allen Aktivitäten. Sie fördern Selbst- und Nachbarschaftshilfe und binden Ehrenamtliche ein. Ihre Arbeit verstehen sie als „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen so lange wie möglich eigenständig und selbstbestimmt leben – ohne auf professionelle Unterstützung angewiesen zu sein. So soll die Notwendigkeit eines Umzugs in ein Pflegeheim möglichst lange vermieden werden. 

Stiftung Liebenau Lebensräume für Jung und Alt

Servicezentren: Treffpunkt für Austausch, Feste und Vorträge

Die Servicezentren stellen das Herzstück der Begegnungsräume dar. In ihnen können sich die Bewohnerinnen und Bewohner jederzeit treffen und austauschen. Und nicht nur sie: Diese Gemeinschaftsräume stehen allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde offen. In ihnen können Feste, Vorträge und sonstige Veranstaltungen oder Aktivitäten stattfinden.

Rollstuhlgerechte Wohnungen für Singles-, Paare und Familien

Je nach den örtlichen Gegebenheiten bietet das Projekt zwischen 20 und 80 barrierefreie Wohneinheiten. Das Angebot reicht von 1,5- bis 4-Zimmer-Wohnungen, wobei die kleinsten ca. 40 Quadratmeter und die größten rund 120 Quadratmeter groß sind. Sie sind rollstuhlgerecht ausgestattet und über einen Aufzug erreichbar.  

Weitere Informationen zu Lebensräume für Jung und Alt finden Sie in der Broschüre der Stiftung: hier 

Ein Verzeichnis der Einrichtungen und Wohnanlagen steht Ihnen hier zur Verfügung: hier 

 Die „Zukunft Quartier“ ist auch das Hauptanliegen des von der Stiftung Liebenau initiierten Netzwerks „Soziales neu gestalten“ (SONG): http://www.netzwerk-song.de/. 

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