Pflegegeld soll die private häusliche Pflege finanzieren

Pflegegeld wird gezahlt, wenn die Pflege selbst sichergestellt wird. Damit unterstützen die Pflegekassen Angehörige oder auch Freunde, Nachbarn oder andere Ehrenamtliche, die sich um die pflegebedürftige Person kümmern. Die Kassen zahlen das Geld – abhängig vom Pflegegrad – an die Betroffenen aus. Natürlich fließt es zumeist an die Pflegenden, die damit ihre Kosten decken oder auch verlorene Arbeitsverdienste ausgleichen können.   

Das Pflegegeld ist kombinierbar mit den Pflegesachleistungen – also der häuslichen Pflege durch ambulante Pflegedienste – und gilt ab Pflegegrad 2. 

Pflegegrad Maximale Leistung pro Monat
1 -
2 316 Euro
3 545 Euro
4 728 Euro
5 901 Euro

Sonderregelung Bayern:
Bayern unterstützt alle pflegebedürftigen Landesbürger ab Pflegegrad 2 mit zusätzlichen 1.000 Euro Landespflegegeld. Dieses ist ein nicht zweckgebundener Pauschalbetrag, der nicht auf die Leistungen der Pflegekassen angerechnet wird. Es gibt keine Einkommensgrenze und das Geld steht den Pflegebedürftigen zur freien Verfügung. Auf dieser Seite des bundesweit einzigen Landesamtes für Pflege finden Sie das Antragsformular und alle weiteren Informationen dazu.

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Wir haben uns entschieden, Ihnen in Kooperation mit der Gutersohn-Apotheke eine sogenannte „Pflegebox“ ganz einfach zugänglich zu machen – in Apotheken-Qualität. Darin enthalten sind zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel im Wert von 40 Euro (während der Pandemie sogar 60 Euro), die Menschen ab Pflegegrad 1 monatlich zustehen. Alles, was Sie tun müssen, ist, den Antrag auszufüllen und an uns zu senden. Wir kümmern uns um die Abwicklung. Die Pflegekassen genehmigen die Box mit den Verbrauchshilfsmitteln für mindestens ein Jahr. Der Inhalt kann ganz einfach monatlich angepasst werden.

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